Die Kernidee ist, dass die SchülerInnen in Kleingruppen im Rahmen eines Unterrichtsprojektes eine Website gestalten. Das heißt, sie durchlaufen im Kleinen einen Entwicklungsprozess, in dessen Rahmen eine Website entsteht. Auf dem Wege eignen sie sich im Wesentlichen eigenständig die notwendigen Fachkenntnisse an. Phasenweise können Inhalte von der Lehrkraft vorgestellt werden, ansonsten „beschränkt“ diese sich möglichst darauf, den SchülerInnen bei der Steuerung ihres Prozesses und fachlichen Fragen zu helfen.
Thema/ Inhalt der Website
Außerordentlich wichtig für das Gelingen des Projektes ist die Wahl eines geeigneten Themas bzw. Inhalts der Website. Bei der Auswahl sollte folgende Aspekte beachtet werden:
- Das Thema soll so komplex sein, dass eine richtige Website mit mehreren Seiten, einer nicht-linearen Struktur, unterschiedlichen Medientypen (Text, Bild, …) entstehen kann.
- Die Website soll sich an eine klar umrissene Zielgruppe richten, die für die SchülerInnen erreichbar ist (z.B. für Tests). Sie soll nicht für die SchülerInnen selbst sein, damit diese nicht ihr eigener Maßstab sind.
- Es muss hinreichend viel gutes Material verfügbar sein, ggf. auch vorformulierte Texte. Die Produktion von Textinhalten ist so zeitintensiv, dass sie höchstens dann in das Projekt integriert werden kann, wenn dies fachübergreifend passiert.
Nicht so gut geeignet sind die Themen:
- Eigene Homepage: Die SchülerInnen haben in der Regel wenig über sich zu berichten und wir wollen sie ansonsten auch eher zu Datensparsamkeit im Web erziehen. Als eigene Homepage ist die persönliche Seite bei SchülerVZ & Co. also völlig ausreichend.
- Fan-Website: Zum einen gibt es Fan-Websites wie Sand am Meer, so dass es wirklich nicht einer weiteren bedarf, zum anderen sind die bekannteren Fan-Websites technisch und ästhetisch auf einem Niveau, das die SchülerInnen vermutlich nicht erreichen werden. Das ist frustierend.
Zuletzt geändert am 22. Februar 2010 um 21:37 Uhr